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Sonntag 25 September 2022
Neuigkeiten

Zahlreiche Belobigungen und Preis-Auszeichnungen trotz Lockdown

Pandemiebedingt fanden auch dieses Schuljahr die Abschlussfeiern in kleinerem Rahmen mit reduzierter Besucherzahl statt. Der Feierlichkeit tat dies allerdings keinen Abbruch. Festlich gekleidet und mit einem tollen Programm ließen es sich die Abschlussschüler/innen auch dieses Jahr nicht nehmen, den Abschied entsprechend würdig zu gestalten.

Deutlich hervorgehoben wurde in allen Reden, sowohl der Schüler/innen, der Klassenlehrer und der des Schulleiters, die große Wertschätzung für die hohen Anstrengungen, die dieses besondere Jahr allen abverlangte.

Strahlende Abschlussschüler/innen mit ihrem ebenso glücklichen Lehrer Daniel Lutz (rechts) und Klassenlehrer Daniel Elbs (links)

Der Klassenlehrer der 9c, Daniel Elbs, zeigte sich erfreut, dass nicht nur der schulische Fokus seiner Schüler/innen in der schwierigen Lockdown-Zeit erhalten blieb, sondern sich auch alle um einen entsprechenden Anschluss nach dem Hauptschulabschluss gekümmert hatten. Das Ergebnis der ehrgeizigen Bemühungen kann sich sehen lassen: Alle Schüler/innen erzielten einen guten Schulabschluss, 4 Schüler/innen erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 2,4 oder besser und erhielten dafür eine Belobigung.

Nach den Sommerferien beginnen 7 Schüler/innen eine duale Ausbildung, 14 verfolgen mit einem Schulplatz an einer der beruflichen Schulen in der Nachbarschaft den nächsthöheren Bildungsabschluss. Stellvertretend für die Klasse blickte Josephine Wittmeier in ihrer umfassenden, wortgewaltigen Rede auf das Schuljahr zurück, sprach den Lehrkräften großen Dank aus und endete mit einem mutmachenden ugandischen Sprichwort „Wer in die Sonne schaut, lässt die Schatten hinter sich.“

Strahlende Abschlussschüler/innen mit ihrem ebenso glücklichen Klassenlehrer  Christian Schich (links)

Die Jahrgangsstufen fünf und sechs der GMS Schreienesch beackern den Schulgarten. (Foto: Lydia Schaefer)

Ab jetzt wird gebuddelt, gepflanzt, beackert und später auch geerntet - die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs der Gemeinschaftsschule Schreienesch (GMS) pflegen den neuen Schulgarten, der entlang des Grundschulgebäudes verläuft. In Kooperation mit dem Berliner Verein „GemüseAckerdemie“ sowie den Biologielehrern Marius Ratt und Marie Härtel entsteht auf einer ehemaligen Rasenfläche eine Gemüse- und Kräuteroase.

Die GMS Schreienesch Friedrichshafen hat einen neuen zweiten Konrektor: Bernd Müller.

Müller wurde Anfang März von Carmen Huber, der leitenden Schulamtsdirektorin des staatlichen Schulamtes Markdorf, in sein Amt bestellt. Er unterrichtet seit 2010 an der GMS Schreienesch die Fächer Deutsch, Englisch und Sport.

Hybrides Lernen: Mit großem Interesse waren Drittklässler der Gemeinschaftsschule Schreienesch - hier vom Klassenzimmer aus - beim virtuellen Besuch des Schulmuseums dabei. Im Hintergrund Klassenlehrer Benjamin Graf. (Foto: GMS)

Daran erinnern sich gewiss viele Häfler gern, auch wenn sie die Schulzeit längst hinter sich gelassen haben: Ein Ausflug mit der ganzen Klasse ins Schulmuseum war immer etwas Besonderes, gerade auch im Grundschulalter. Im Frühjahr 2021 geht das aber leider nicht. Dennoch können sich Kinder auf einen gemeinsamen Schulmuseumsbesuch freuen – zumindest in virtueller Form.

Viele Schüler und Schülerinnen unserer Grundschule malten während der Ganztageszeit im Dezember 2020 mit Hingabe ihren schönsten Weihnachtsbaum für den Malwettbewerb des Kinderschutzbundes in Friedrichshafen.

 

Tuana (2.v.l.) aus der Klasse 4b ist die glückliche Gewinnerin! Selen (4b) (li.) und Alisha (re.) (3b) freuten sich über Plätze unter den ersten 10! Überreicht wurden die Preise von Ingrid Pfannkuchen vom Kinderschutzbund.

Erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 24.12.2021

 

 

 

Wissenswerkstatt bietet Online-Kurse an

Friedrichshafen

In Zeiten von Corona und Lockdown gewinnt die Zusammenarbeit der Bildungsträger an Bedeutung. Ein Beispiel, dass Schulen in dieser schwierigen Situation nicht alleingelassen sind, zeigt die Wissenswerkstatt. Die von der Stadt Friedrichshafen, der Zeppelin-Stiftung, Rolls Royce und weiteren lokalen Partnern getragene freie Bildungseinrichtung bietet seit Januar Online-Kurse für Homeschooling an. Wir haben mit den Sechstklässlern der Gemeinschaftsschule Schreienesch zwei Kurse besucht.

Der Screenshot der Zoom-Konferenz zeigt oben die Namen der eingeloggten Kursteilnehmer - Leonie Rimmele und Daria Napolano-Matousek haben ihre Kamera aktiviert. Kursleiter Michael Fährmann von der Wissenswerkstatt erläutert. (Foto: af)

Der Screenshot der Zoom-Konferenz zeigt oben die Namen der eingeloggten Kursteilnehmer - Leonie Rimmele und Daria Napolano-Matousek haben ihre Kamera aktiviert.

Kursleiter Michael Fährmann von der Wissenswerkstatt erläutert. (Foto: af)

Bis alle in das Konferenzportal Zoom eingeloggt sind, dauert es zwar, aber nach einer Viertelstunde ist es geschafft. Alle, die ihre Lehrerin Daria Napolano-Matousek eingeladen hat, sind da und sagen um 9.15 Uhr „hallo“. Nur zwei Schüler erscheinen auf der oberen Leiste im Monitor mit Bild, die anderen fünf sind jedoch auch online, wie zu hören ist. Im ersten Kurs geht es um Mathematik. Ein Fach, das nicht zu den Favoriten der meisten Schüler gehört. Doch mit Silvi Steck von der Wissenswerkstatt werden die Zahlenspiele geradezu „magisch“. Mit Papierstreifen, Schere, Tesa und Taschenrechner geht's ans Werk. Silvi Steck zeigt mit ihrer Dokumentenkamera die Anleitung und erläutert jeden Schritt. Beim Möbiusband funktioniert das auf Anhieb. Doch wo ist am Ende oben, wo unten, wo innen, wo außen - es ist und bleibt ein Rätsel. An Zauberei grenzen die Zahlenspiele mit Lieblingszahl, Geburtsjahr und Geburtstag. Solche Übungen machen Lust auf Mathe.

Der Renner ist jedoch der zweite Online-Kurs: die Hebebühne mit Michael Fährmann. Da geht es nicht nur um Pneumatik und Hydraulik in der Theorie. Am heimischen Schreib- oder Küchentisch entsteht unter Anleitung Schritt für Schritt eine Vorrichtung, die sich mit Luftdruck bewegt. Das Material - Zylinder aus Einwegspritzen, Rohrschellen, Schrauben, Metallbügel, Schläuche - haben die Schüler von der Wissenswerkstatt vorab bekommen. Michael Fährmann macht über seine Kamera jeden Schritt vor. Doch die praktischen Fähigkeiten der Schüler sind recht unterschiedlich ausgebildet. Der Kursleiter braucht Geduld.

Mit Werkzeugen zu hantieren, fällt vor allem den Mädchen leicht. Lisa-Marie hat für einen festsitzenden Reißnagel von Leonardo sofort eine Lösung parat: „Mit einem Schlitzschrauber kriegst du ihn raus“. Leider findet er zu Hause keinen. Die Sorge eines Klassenkameraden, sich mit dem Hammer auf die Finger zu hauen, kann sie nicht verstehen: „Ich bin ein Mädchen und haue mich auch nicht auf den Finger.“

In der Zoom-Konferenz geht es so lebhaft zu wie im Klassenzimmer. Am Ende sind alle positiv überrascht: „Es hat Spaß gemacht und war eine Abwechslung zur täglichen Schulkonferenz. Nicht nur schreiben, lesen und zuhören“, sagt Philipp. Auch die Geschwister Marian und Timo fanden den Workshop super: „Das Thema war sehr interessant und der Workshopleiter hat super erklärt.“

30 Online-Kurse bietet die Wissenswerkstatt mittlerweile für alle Sechs- bis Vierzehnjährige an. Sie sind während des Lockdowns zu Rennern geworden. „Wir werden geradezu überrannt“, sagt Kathrin Hopkins, die Leiterin der Wissenswerkstatt. Wer einen Termin ergattern will, muss sich frühzeitig melden. Die Resonanz der Schulen sei dagegen noch zögerlich. Das könnte sich ändern, wenn der Lockdown noch länger dauert. Das Angebot ist jedenfalls attraktiv - und kostenlos.

Alle Informationen über das aktuelle Angebot der Wissenswerkstatt gibt es im Internet unter

www.wiwe-fn.de

erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 17.02.2021

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