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Sonntag 25 Juli 2021
Neuigkeiten

Die GMS Schreienesch Friedrichshafen hat einen neuen zweiten Konrektor: Bernd Müller.

Müller wurde Anfang März von Carmen Huber, der leitenden Schulamtsdirektorin des staatlichen Schulamtes Markdorf, in sein Amt bestellt. Er unterrichtet seit 2010 an der GMS Schreienesch die Fächer Deutsch, Englisch und Sport.

Bernd Müller hat in dieser Zeit in vielen Bereichen zusätzliche Verantwortung übernommen. So ist er beispielsweise für den Stunden- und Vertretungsplan, die umfangreiche Schulbuchsammlung und alle Praktikannt*innen für das Lehramt an der GMS Schreienesch zuständig. Zudem ist er ein wichtiges Mitglied der Schulgemeinschaft durch sein Engagement im Schulleitungsteam und in der Schulkonferenz.

Die Ernennung zum zweiten Konrektor ist auch eine Anerkennung seines Engagements für die Schreienesch. „Wir sind sehr glücklich, dass die Stelle mit Herrn Müller besetzt wurde, da die bisherige Zusammenarbeit stets sehr gut und harmonisch war und mit Bernd Müller ein sehr fähiger und kompetenter Kollege die Schulleitung verstärkt", meinen Schulleiter Kai Nopper und Konrektorin Sieglinde Diem.

Liebe Eltern,


nachdem nun der 4. Tag in Folge der Inzidenzwert von 165 deutlich unterschritten ist, haben wir eine große Wahrscheinlichkeit, dass wir am Montag die Schule wieder öffnen können.


Wir werden den Rhythmus der Gruppen beibehalten, das bedeutet, dass dieSchüler*innen der Gruppe 1 in die Schule kommen (siehe Plan auf dem Elternbrief vom 19.04.2021).
Es gilt der Stundenplan, den Sie bereits von Ihrer Klassenlehrkraft erhalten haben.


Die Notbetreuung und die Ganztagesbetreuung mit Mensaessen läuft für bereits angemeldete Kinder weiter.


Bitte beachten Sie, dass der Freitag, 14.05.2021 ein Brückentag ist und somit die Schule an diesem Tag geschlossen ist.

Herzliche Grüße
Sieglinde Diem & Kai Nopper

Hybrides Lernen: Mit großem Interesse waren Drittklässler der Gemeinschaftsschule Schreienesch - hier vom Klassenzimmer aus - beim virtuellen Besuch des Schulmuseums dabei. Im Hintergrund Klassenlehrer Benjamin Graf. (Foto: GMS)

Daran erinnern sich gewiss viele Häfler gern, auch wenn sie die Schulzeit längst hinter sich gelassen haben: Ein Ausflug mit der ganzen Klasse ins Schulmuseum war immer etwas Besonderes, gerade auch im Grundschulalter. Im Frühjahr 2021 geht das aber leider nicht. Dennoch können sich Kinder auf einen gemeinsamen Schulmuseumsbesuch freuen – zumindest in virtueller Form.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie im Klassenzimmer sind oder zu Hause am Tablet sitzen. In einer spannenden Stunde dürfen die Mädchen und Jungs auf altersgerechte Weise erfahren, dass in einer Dorfschule um 1850 doch noch vieles anders war als im heutigen Schülerleben. Und auch für Rückfragen gibt es reichlich Gelegenheit.

„Wir haben während des Wechselunterrichts vor den Osterferien ein Projekt zum hybriden Lernen gestartet“, berichtet Lilly-Olivia Scholl, die als Lehrerin der Gemeinschaftsschule Schreienesch (GMS) auch für die Koordination der schulischen Digitalangebote zuständig ist. Gemeinsam mit Schulmuseumsleiterin Friederike Lutz habe man einen „interaktiven Lerngang“ gestaltet, sagt sie. Ein Teil der Drittklässler befand sich dabei im regulären Präsenzunterricht in der Schule, während andere Klassenkameraden via Homeschooling beteiligt waren – und sich Friederike Lutz ebenfalls in die Videokonferenz eingeloggt und über eine 3D-Animation durchs Museum geführt hat.

Beteiligt waren natürlich auch Klassenlehrer Benjamin Graf sowie Lilly-Olivia Scholz selbst, die sich um die technischen Abläufe kümmerte. „Es ist alles gut gelaufen. Die Kinder haben prima mitgemacht und wir haben schon viele positive Rückmeldungen auch von Seiten der Eltern bekommen“, sagt sie. Deshalb wolle man nach den Osterferien – auch wenn alle Schülerinnen und Schüler von zu Hause aus lernen müssen – das Projekt mit weiteren Klassen fortführen.

Ähnlich zufrieden äußert sich die Schulmuseumsleiterin. „Es war wirklich toll zu erleben, wie selbstverständlich die Kinder bei diesem digitalen Erlebniskurs mitgearbeitet haben“, resümiert Friederike Lutz. „Schulen liegen uns besonders am Herzen. Und wir spüren natürlich, wie schmerzlich alle Beteiligten die Einschränkungen des aktuellen schulischen Alltags empfinden“, sagt sie. Deswegen sei man froh darüber, dass der geführte virtuelle 360-Grad-Rundgang als Angebot des Schulmuseums von GMS-Schulleiter Kai Nopper gerne angenommen worden sei. Und man hoffe natürlich darauf, dass noch weitere Häfler Schulen Interesse zeigen, so Lutz.

„Beim hybriden Lernen geht es für uns nicht um technische Spielereien, sondern in erster Linie darum, dass auch inhaltlich etwas rüberkommt und hängenbleibt.“ In dieser Ansicht ist sich Lilly-Olivia Scholl mit Benjamin Graf einig. Aber auch darin, dass das Projekt mit einem nicht unerheblichen Mehraufwand verbunden und nur im Lehrerteam zu schultern sei. Dankbar ist man nicht zuletzt für die von der Stadt zur Verfügung gestellten Tablets. Man weiß aber auch, dass mit Blick auf die gebotene Digitalisierung noch reichlich Luft nach oben ist. „Das WLAN an der Schule ist ziemlich schwach. Der Big-Blue-Button-Server ist schnell überlastet“, sagt Lilly-Olivia Scholl. Zusammengefasst: „Nach einem Jahr Pandemie sind die Bedingungen noch schlecht.“ Es gäbe noch keine Lehrpläne für den digitalen Unterricht, ergänzt Benjamin Graf. Und manche Kollegen hätten nach wie vor gewisse Hemmschwellen, sich an die neuen Medien heranzuwagen.

„Wir sind derzeit bei der Überlegung, ob wir noch weitere Experten ins Fernlernen an unserer Schule einbinden können“, sagt Lilly-Olivia Scholl – und denkt in einem nächsten Schritt etwa an Wissenschaftler oder Förster. „Hybrides Lernen hat Zukunft“, ist sie sich sicher.

erschienen in der Schwäbischen Zeitung von 13.04.2021, geschrieben von Brigitte Geiselhart

 

Viele Schüler und Schülerinnen unserer Grundschule malten während der Ganztageszeit im Dezember 2020 mit Hingabe ihren schönsten Weihnachtsbaum für den Malwettbewerb des Kinderschutzbundes in Friedrichshafen.

 

Tuana (2.v.l.) aus der Klasse 4b ist die glückliche Gewinnerin! Selen (4b) (li.) und Alisha (re.) (3b) freuten sich über Plätze unter den ersten 10! Überreicht wurden die Preise von Ingrid Pfannkuchen vom Kinderschutzbund.

Erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 24.12.2021

 

 

 

Liebe Eltern,

mit einem Klick auf das Bild unten finden Sie unsere informativen Seiten für alle, die unsere Schule kennenlernen möchten. Viel Spaß beim Erkunden!

Gerne können Sie auch einen individuellen Termin zu einer persönlichen Schulführung oder zu einer persönlichen Videokonferenz mit der Schulleitung vereinbaren.

Rufen Sie uns einfach an: 07541-301960!

 

 

Wissenswerkstatt bietet Online-Kurse an

Friedrichshafen

In Zeiten von Corona und Lockdown gewinnt die Zusammenarbeit der Bildungsträger an Bedeutung. Ein Beispiel, dass Schulen in dieser schwierigen Situation nicht alleingelassen sind, zeigt die Wissenswerkstatt. Die von der Stadt Friedrichshafen, der Zeppelin-Stiftung, Rolls Royce und weiteren lokalen Partnern getragene freie Bildungseinrichtung bietet seit Januar Online-Kurse für Homeschooling an. Wir haben mit den Sechstklässlern der Gemeinschaftsschule Schreienesch zwei Kurse besucht.

Der Screenshot der Zoom-Konferenz zeigt oben die Namen der eingeloggten Kursteilnehmer - Leonie Rimmele und Daria Napolano-Matousek haben ihre Kamera aktiviert. Kursleiter Michael Fährmann von der Wissenswerkstatt erläutert. (Foto: af)

Der Screenshot der Zoom-Konferenz zeigt oben die Namen der eingeloggten Kursteilnehmer - Leonie Rimmele und Daria Napolano-Matousek haben ihre Kamera aktiviert.

Kursleiter Michael Fährmann von der Wissenswerkstatt erläutert. (Foto: af)

Bis alle in das Konferenzportal Zoom eingeloggt sind, dauert es zwar, aber nach einer Viertelstunde ist es geschafft. Alle, die ihre Lehrerin Daria Napolano-Matousek eingeladen hat, sind da und sagen um 9.15 Uhr „hallo“. Nur zwei Schüler erscheinen auf der oberen Leiste im Monitor mit Bild, die anderen fünf sind jedoch auch online, wie zu hören ist. Im ersten Kurs geht es um Mathematik. Ein Fach, das nicht zu den Favoriten der meisten Schüler gehört. Doch mit Silvi Steck von der Wissenswerkstatt werden die Zahlenspiele geradezu „magisch“. Mit Papierstreifen, Schere, Tesa und Taschenrechner geht's ans Werk. Silvi Steck zeigt mit ihrer Dokumentenkamera die Anleitung und erläutert jeden Schritt. Beim Möbiusband funktioniert das auf Anhieb. Doch wo ist am Ende oben, wo unten, wo innen, wo außen - es ist und bleibt ein Rätsel. An Zauberei grenzen die Zahlenspiele mit Lieblingszahl, Geburtsjahr und Geburtstag. Solche Übungen machen Lust auf Mathe.

Der Renner ist jedoch der zweite Online-Kurs: die Hebebühne mit Michael Fährmann. Da geht es nicht nur um Pneumatik und Hydraulik in der Theorie. Am heimischen Schreib- oder Küchentisch entsteht unter Anleitung Schritt für Schritt eine Vorrichtung, die sich mit Luftdruck bewegt. Das Material - Zylinder aus Einwegspritzen, Rohrschellen, Schrauben, Metallbügel, Schläuche - haben die Schüler von der Wissenswerkstatt vorab bekommen. Michael Fährmann macht über seine Kamera jeden Schritt vor. Doch die praktischen Fähigkeiten der Schüler sind recht unterschiedlich ausgebildet. Der Kursleiter braucht Geduld.

Mit Werkzeugen zu hantieren, fällt vor allem den Mädchen leicht. Lisa-Marie hat für einen festsitzenden Reißnagel von Leonardo sofort eine Lösung parat: „Mit einem Schlitzschrauber kriegst du ihn raus“. Leider findet er zu Hause keinen. Die Sorge eines Klassenkameraden, sich mit dem Hammer auf die Finger zu hauen, kann sie nicht verstehen: „Ich bin ein Mädchen und haue mich auch nicht auf den Finger.“

In der Zoom-Konferenz geht es so lebhaft zu wie im Klassenzimmer. Am Ende sind alle positiv überrascht: „Es hat Spaß gemacht und war eine Abwechslung zur täglichen Schulkonferenz. Nicht nur schreiben, lesen und zuhören“, sagt Philipp. Auch die Geschwister Marian und Timo fanden den Workshop super: „Das Thema war sehr interessant und der Workshopleiter hat super erklärt.“

30 Online-Kurse bietet die Wissenswerkstatt mittlerweile für alle Sechs- bis Vierzehnjährige an. Sie sind während des Lockdowns zu Rennern geworden. „Wir werden geradezu überrannt“, sagt Kathrin Hopkins, die Leiterin der Wissenswerkstatt. Wer einen Termin ergattern will, muss sich frühzeitig melden. Die Resonanz der Schulen sei dagegen noch zögerlich. Das könnte sich ändern, wenn der Lockdown noch länger dauert. Das Angebot ist jedenfalls attraktiv - und kostenlos.

Alle Informationen über das aktuelle Angebot der Wissenswerkstatt gibt es im Internet unter

www.wiwe-fn.de

erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 17.02.2021

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Informationen zur Studien- und Schulberatung an Ihrer Schule finden Sie hier. informieren sie sich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
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