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Dienstag 4 August 2020
Neuigkeiten

Stück „Fische im Netz“ beschwört Freundschaft und warnt vor Gefahr durch neue Medien

So spannend kann Unterricht sein: Die Klasse 3b der Schreieneschschule vertreibt die Haifische mithilfe der Schauspieler Elias Füchsle (links) und Ric Weißer.

Karin Maßen hat das Lehrstück geschrieben und die Darsteller Ric Weißer als Finn und Elias Füchsle als Max sind als „Anglerfische“ unterwegs, um von ihrem Abenteuer mit dem Handy zu erzählen. Mit dabei ist Laura Huber von „Tempus Fugit“, die mithilfe eines „iPads“ für den elektronischen Input sorgte. Der Häfler Rotary-Club und die Prävention Jugendhilfe des Bodenseekreises haben für drei Häfler Klassen die Finanzierung übernommen.

Große Augen machten die Drittklässler, als sie nach der Pause wieder in den Klassenraum kamen. Fremde saßen in ihrem Raum, die ihnen ihre Klassenlehrerin Kim Zurell als Unterrichtsbesuch angekündigt hat, denn die Aufführung sollte für die Kinder eine absolute Überraschung sein. Das ist gelungen, doch die Drittklässler haben sich sofort darauf eingelassen, als dieser seltsam gekleidete Mensch, alias Max, in das Klassenzimmer stürmte, um sich vor seinem Freund Finn zu verstecken. Da waren sie also, die Anglerfische Max und Finn und mischten den Deutschunterricht auf. Eigentlich sind beide dicke Anglerfischfreunde, die durch einen Zufall an ein Smartphone kamen, das sie in einer Schatztruhe tief unten im Meer gefunden haben. So ein Smartphone hat viele Vorteile, es weiß den Weg zur nächsten Putzerfischkolonie und heißen Unterwassergeysiren, wo es sich Finn und Max so richtig haben gut gehen lassen. Doch Finn stellt bald fest: „Das Ding kennt keine Gefühle.“ Es weiß nicht, was Freundschaft ist, frisst wertvolle Zeit, die man anders miteinander verbringen könnte. Doch Max ist immer mehr gefangen von diesem elektronischen Apparat, der antwortet, wenn man es „Astria“ ruft. „So was hat mein Vater auch, aber das heißt Siri“, ruft ein Schüler, andere haben „Alexa“ zu Hause.

Die Zwischenrufe der Kinder werden ins Spiel miteingebaut und die Schüler machen mit Feuereifer mit, wenn es beispielsweise auf gemeinsame Schatzsuche geht oder Haifische vertrieben werden müssen. Finn und Max bilden mit den Schülern einen Schwarm, denn gemeinsam sind sie stark, doch wenn einer „doof“ ist, dann sollen das alle wissen, findet Max, der Finn gerade mal so richtig „doof“ findet, weil sie sich mal wieder um das Smartphone gestritten haben. „Dann spreche ich das in mein Handy und schicke das an euch und dann hauen wir alle ab, dann ist der Finn ganz alleine“, beschließt Max. Doch hier taucht bei den Schülern Widerstand auf. Im gemeinsamen Spiel und im Gespräch erarbeiten sich die Anglerfische und die Kinder, wann ein Handy sinnvoll ist und wann nicht.

Das Stück ist auf Grundschulkinder abgestimmt und vermittelt auf spielerische Art und Weise, wie neue Medien sinnvoll genutzt werden können, aber auch welche Gefahren damit verbunden sind, wenn etwa Mitschüler im Netz bloßgestellt werden. Im Fazit bleibt: Die digitale Welt hat ihre Tücken, wenn es um Emotionen geht, ist aber als Werkzeug sehr hilfreich. Im Nachgang spricht Laura Huber mit den Kindern über das zuvor Erlebte und fasst gemeinsam mit ihnen zusammen, was die Anglerfische an positiven und negativen Erlebnissen mit ihrem Smartphone hatten. „In einer Woche kommen wir nochmal zu Besuch“, erklärt sie. Dann sollen mit den Schülern die Informationen nochmals aufgearbeitet werden. Das Stück „Fische im Netz“ sensibilisiert Schüler auf kindgerechte Art und Weise für den Umgang mit Smartphones.

Text und Bild von Lydia Schäfer, erschienen in der SZ vom 12.12.19

Viele Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Schreienesch kennen Roxi schon durch Youtube, Facebook oder Instagram. Die Sport-Neigungs-Gruppe der Klasse 9 mit ihrem Lehrer Nicolai Ullrich durfte Roxi nun persönlich kennen lernen, Fragen stellen und mit ihr einen Fitness-Zirkeltraining absolvieren, der alle ganz schön ins Schwitzen brachte.

Neben dem Sportlichen haben die Schülerinnen und Schüler auch einiges über den Beruf Social Influencer erfahren und wurden von Roxi dazu motiviert, ihre Interessen und Ziele in beruflicher  sowie privater Hinsicht zu verfolgen: „Setzt euch Ziele, verfolgt eure Träume und denkt daran, dass alles möglich ist, wenn ihr an euch glaubt und hart arbeitet.“

In diesem Sinne bedanken wir uns herzlich bei Roxi und wünschen ihr alles Gute für ihre Zukunft!

 

Kinder auf Eisbahn.

Ab dem 15. November bis 12. Januar können eislaufbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder auf der Bahn auf dem Romanshorner Platz ihre Kreise auf dem Eis ziehen. Die 350 Quadratmeter große Eisfläche bietet winterliches vorweihnachtliches Vergnügen im Herzen der Stadt. Viel Freude hatten die Kinder der Klasse 3a der Schreienesch Grundschule bei der Eröffnung.
Um bei der Eröffnung mit dabei zu sein, wurden Schulklassen aufgerufen, dem Stadtmarketing mitzuteilen, warum sie aufs Eis wollen. Eine besondere Überraschung hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Gemeinschaftsschule Schreienesch einfallen lassen. Gemeinsam mit einigen Eltern haben die Kinder zwei Gedichte gereimt und an den Geschäftsführer der Stadtmarketing Friedrichshafen GmbH, Thomas Goldschmidt,  geschickt.

„Es war eine tolle Idee der Kinder, Gedichte zu schreiben und ein extra gemachtes Foto der Klasse beizulegen, um bei der Eröffnung mit dabei sein zu können. Das hat uns riesig gefreut“, so Thomas Goldschmidt.

Zum perfekten Besuch in der Innenstadt gehört der Besuch auf der Eisbahn. Neben den beliebten Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen, die in diesem Jahr zum sechsten Mal vom Stadtwerk am See unterstützt werden, findet zum ersten Mal der Kids-Cup, ein Turnier im Eisstockschießen speziell für Kinder, statt.  

Beim Kids-Cup am Freitag, 10. Januar gibt es ab 19 Uhr für bis zu acht Teams für Kinder von 10 bis 15 Jahren viel Spaß auf der Eisbahn. Gespielt wird mit speziellen Eisstöcken und verkürzter Bahn. Die Anmeldeunterlagen für den Kids-Cup gibt es online auf der Webseite www.eisbahn-fn.de  Auskünfte dazu erteilen die Mitarbeiterinnen der Stadtmarketing Friedrichshafen GmbH unter Telefon 07541  9707813.  

Kinder und Erwachsene, die Lust auf Eislaufen haben, aber keine eigenen Schlittschuhe haben, können Schlittschuhe ab Größe 27 bis Größe 47 ausleihen. Darüber hinaus gibt es wieder verschiedenen Sonderveranstaltungen.

Direkt neben der Eisbahn haben die Gäste die Möglichkeit, etwas zu essen, einen Glühwein oder Punsch zu genießen und das Geschehen auf dem Eis zu beobachten.

Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 12 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr. In den Schulferien öffnet die Eisbahn von Montag bis Freitag bereits um 10 Uhr. Am Totensonntag, 24. November ist die Bahn von 13 bis 19 Uhr, an Heilig Abend (24. Dezember) von 10 bis 14 Uhr sowie am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag von 12 bis 18 Uhr offen. An Silvester kann von 12 bis 14 Uhr und an Neujahr von 14 bis 19 Uhr auf der Eisbahn gelaufen werden.

Die Benutzung der Eisfläche kostet für Erwachsene vier Euro und für Kinder 3,50 Euro. Außerdem gibt es günstigere 10er-Karten und Gruppenkarten. Schlittschuhe können für 3,50 Euro ausgeliehen werden. Inhaber der Kundenkarte des Stadtwerks am See erhalten 50 Cent Rabatt auf den regulären Eintrittspreis.

Die Eisbahn auf dem Romanshorner Platz ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Nur wenige Meter entfernt sind der Hafenbahnhof (Bus und Bahn) sowie die Fähranleger. Für Besucher, die mit dem Pkw anreisen, ist in unmittelbarer Nähe das Parkhaus Altstadt sowie der Parkplatz „Hinterer Hafen“.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.eisbahn-fn.de .
 

Bewerbung zum Eislaufen der Klasse 3a der Gemeinschaftsschule Schreienesch

Die Schreienesch-Kinder aus der 3a,
finden Eislaufen wirklich wunderbar!
In der Stadt steht eine Eislaufbahn,
da kann man super Schlittschuh‘ fahr’n!
Dorthin würden wir gerne gehen,
um unsere Pirouetten zu drehen!
Eine Klasse wird sehr glücklich sein,
denn sie darf dort als erstes rein!
Das wären gern wir, ist doch klar!
Denn was zusammen machen wäre wunderbar!
Warum aber ausgerechnet wir?
Kein Problem, das verraten wir Dir!
Letztes Schuljahr hatten wir’s nicht leicht,
und es hat zu keinem einzigen Ausflug gereicht!
Zum Lachen hatten wir nicht viel,
drum ist Eislaufen nun unser Ziel!
Dann fahren wir immer vor und zurück,
und könnten kaum fassen unser Glück!
Seid so lieb, und wählt uns aus!
Dann rufen wir „Applaus, Applaus“!
Vergessen würden wir den Tag gar nimmer,
und wären dankbar Euch für immer!

Text und Bild: Stadt Friedrichshafen

Die Gemeinschaftsschule Schreienesch in Friedrichshafen am Bodensee setzt mit dem innovativen und kassenlizenzierten Präventionsprogramm „PEP – Positive Energy Project” eines der größten Gesundheitsprojekte an Schulen bundesweit um, dies zeigen die Evaluationen. Verteilt über ein Schuljahr nahmen insgesamt ca. 370 Teilnehmer*innen, beginnend von der Grundschulförderklasse (6-7 Jahre), den Inklusionsklassen und Grundschulklassen, den 7 bis 9 Klässler*innen, deren Eltern und Pädagogen*innen, an den gesamt 173 Einheiten und Fortbildungen aktiv teil.

Die Pädagogen*innen wurden in 30 Fortbildungseinheiten, für die auch im Bildungsplan verankerten Themen Stress-und Stressbewältigung, Entspannung und Bewegung, Emotionale Regulation uvm. sensibilisiert. Sie erhielten wesentliches Wissen und Impulse und erlangten einen vielseitigen Kompetenzerwerb. Fünf Pädagogen*innen (aus Schulsozialarbeiter*in, Grundschullehrer*in Sonderpädagogik, Gesamtschullehrer*in) kamen zusätzlich an 18 Freitagnachmittagen zu den Multiplikator*innen-Fortbildungen.

Das Kollegium steht hinter dem PEP- Konzept:
„Es hat uns allen gut getan. Es ist gleichzeitig eine Bereicherung und Erleichterung für uns als Pädagogen*innen” – Frau A. Lippus, Schulsozialarbeiterin & Projektteam.

Zufriedene Eltern
Auch die Eltern- und Erziehungsberechtigte der Schüler*innen kamen zu den Workshops.
Die Zufriedenheit und gleichzeitig hohe Beteiligungsmotivation der Kinder erfreute die Eltern sehr. Die individualisierten und differenzierten Angebote für ihre Kinder haben dazu geführt, dass Langeweile auf der einen und Überforderung auf der anderen Seite verringert wurden.
Alle Eltern begrüßen das Programm, auch auf der Tatsache, dass ihre Kinder so begeistert davon erzählt haben.

„Die Begeisterung und Akzeptanz unter den Schüler*innen ist sehr hoch, die meisten konnten bereits nach wenigen Workshops Übungen selbst anwenden und diese auch vor der Gruppe weitergeben” – Herr Kai Nopper (Schulleiter der GMS)

“Insgesamt zeigten sich erste signifikante Abschwächungen der Hyperaktivität und der Impulsivität, eine Verbesserung der Aufmerksamkeit und positive Auswirkungen auf das expansive Sozialverhalten bei den Kindern und Jugendlichen.”

 

„Ich bin sehr dankbar und begeistert von der hohen Beteiligung und dem sehr vorbildlichen Einsatz der Pädagogen*innen und Schüler*innen. Permanenter Austausch und Abgleich unter Lehrer*innen und Expert*innen führten zum Bau der „Brücke” zwischen dem PEP und der Schule und dem guten Gelingen des Projekts” – Sezai Coban, Gründer von Gesundheitsförderung-Prävention an Schulen.

Insgesamt hat sich das „PEP” als effektiver Baustein für die Gestaltung freudvollen Bewegens, zur Stressbewältigung, zum Wissenserwerb, für Sinnfindungen und für die Anregung selbstständiger Bewegungshandlungen, im Setting der Schule erwiesen.

Infos unter: www.gesundheitsförderung-prävention.de

Quellen:

(vgl. Martin, Sabine, Gesundheitserziehung durch Yoga, (Diplomarbeit. 2007.http://www.yoga-vidya.de/PDF/wissenschaftliche%20Arbeiten/diplomarbeit.pdf, S. 99).

(vgl. ebd., S. 99).

Bildunterschrift: Schüler/innen der Fair-Trade-AG mit ihrer Lehrerin Desiree Schuh und Schulleiter Kai Nopper präsentieren stolz ihre Fair-Trade-Urkunde.

Text: GMS Schreienesch  Bild: Bernd Müller

Der Gemeinschaftsschule Schreienesch wurde vergangene Woche im Rahmen der ersten Vollversammlung des Schuljahres das Fairtrade-School-Siegel verliehen. Hierzu war Frau Maria Gießmann von der Stiftung Entwicklung und Zusammenarbeit als Fairtrade-Repräsentantin nach Friedrichshafen gekommen. In ihrer Ansprache hob sie hervor, dass die GMS Schreienesch nun eine von die 110. Schule in Baden-Württemberg sei, die das Faitrade-Siegel tragen dürfe. Da es im „Ländle“ insgesamt 3.500 Schulen gebe, sei dies immer noch etwas sehr Besonderes.

Für die Auszeichnung mit dem Titel „Fairtrade-School" muss eine Schule nachweislich bestimmte Kriterien (z.B. Behandlung von Fair-Trade-Themen im Unterricht, Schulaktionen, Verkauf von fairen Produkten) erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen der Schule widerspiegeln. Mit dem Titel „Fairtrade-School" können so Schulen ihr Engagement nach außen tragen sowie Freunden und Familie zeigen, wie kreativ sich Schüler- und Lehrerschaft für den fairen Handel an der Schule und im Schulumfeld einsetzen.

Die GMS Schreienesch hat mit ihrer Fair-Trade-AG und Lehrerin Desiree Schuh im letzten Schuljahr alle geforderten Kriterien bravurös erfüllt. Neben dem Verkauf von fairen Produkten und etlichen „fairen“ Unterrichtsstunden, war vor allem das „faire Frühstück“ am Ende des letzten Schuljahres der Höhepunkt. Für alle 270 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe (Klasse 5-10) organisierte die Fair-Trade-AG mit ihrer Lehrerin ein Schulfrühstück, bei dem ausschließlich faire und regionale Produkte verkostet wurden. Im Vorfeld dieser Aktion wurden einige lokale Anbieter von fairen Produkten ausfindig gemacht, die sich bereit erklärten, faire Produkte, auch zum Teil kostenlos, zur Verfügung zu stellen. Neben dem Frühstück erhielten die begeisterten Schülerinnen und Schüler Informationen zur Herstellung und Produktion der angebotenen Produkte.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer der GMS Schreienesch freuen sich über das großartige Engagement ihrer Schüler. Schließlich sind auch faire Produkte im Lehrerzimmer längst angekommen: So gibt es dort in den Pausen nur noch fair gehandelten Kaffee zu trinken und ein großer Korb mit Süßigkeiten und Trockenfrüchten aus fairem Anbau wurde dort in Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Laden aufgestellt. Außerdem werden beim Pausenverkauf und bei allen anderen Veranstaltungen faire Produkte verkauft. Die enge Kooperation mit dem Eine-Welt-Ladens Friedrichshafen ist eine tragende Säule des Projekts an der GMS. Die Zusammenarbeit entstand aus einem Potzblitz-Projekt der Stadt Friedrichshafen, bei dem die GMS unter anderem ein Stück Regenwald im Amazonas-Gebiet erwarb und nun als Pate für dieses steht. „Mit Margret Halder, Geschäftsführerin des Eine-Welt-Ladens haben wir eine perfekte und vor allem sehr kompetente Ansprechpartnerin rund um das Thema fairer Handel“, so Lehrerin Schuh.

Schulleiter Kai Nopper freut sich, dass er nun im Eingangsbereich das Fairtrade-Siegel anbringen lassen kann. „Nun müssen wir aber die nächsten zwei Jahre auch beweisen, dass die Schule das Siegel verdient hat.“, meint er und ist sich aber sicher, dass seine Schüler genügend Ideen für neue Aktionen haben.

 

 

 

Erlös von 2.762€ unterstützt Schuleinrichtungen in Madagaskar

Bildunterschrift: Übergeben voller Stolz auf die tolle Schülerleistung den Erlös des Unicef-Laufs an die Regionalleiterin Angelika Vogler-Rieger, Schulleiter Kai Nopper (links), Lehrer Bernd Müller (rechts).

Auch im zehnten Jahr wurde durch den Lauf wieder eine großartige Unterstützung für Unicef erzielt. Die Übergabe des symbolischen Schecks fand in der ersten Schülervollversammlung des Schuljahres statt. Der für die Organisation zuständige Lehrer, Bernd Müller, überreichte den Scheck an die Unicef-Regionalleiterin Angelika Vogler-Rieger. Müller bedankte sich bei den Schülern, da ohne deren großen sportlichen Einsatz und Engagement bei der Sponsorensuche, diese hohe Summe nicht zustande gekommen wäre. Gleichzeitig danke er auch seinen Kollegen/innen für die Unterstützung bei Planung und Durchführung der karikativen Laufveranstaltung.

Vogler-Rieger schloss sich dem Dank an, vor allem angesichts dessen, dass sich die Schule nun bereits zum zehnten Mal in diesem Projekt engagiert. Sie erläuterte anschließend der Schülerschaft, wofür die Mittel in diesem Jahr eingesetzt werden. Vielen Schulen in Madagaskar, so Vogler-Rieger, fehlt es in ihren Schulgebäuden an ganz grundsätzlicher Ausstattung, wie Tischen und Stühlen. Um hier einen Schritt weiter zu gekommen und den Kindern auch eine „richtige“ Schule zu ermöglichen, wird die Unterstützung nun beitragen.

 

Text: GMS Schreienesch  Bild: Florian Baur

 

„Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche“ heißt das Kindertheaterstück nach dem französischen Kinderbuch „Petit-Gris“ von Elzbieta. Das Materialtheater Stuttgart hat das fantasievolle und rührende Puppentheaterstück, das das Thema Kinderarmut in den Mittelpunkt stellt, gezeigt. Ein Thema, auf das der Kinderschutzbund, Ortsgruppe Friedrichshafen, anlässlich des internationalen Weltkindertages aufmerksam machen möchte. In Kooperation mit dem Kulturbüro und der Gemeinschaftsschule Schreien-esch (GMS Schreienesch) hat der Kinderschutzbund in den Kiesel eingeladen.

80 Kinder der Jahrgangsstufe zwei haben mit Ernesto Hase und seinen Haseneltern Albert und Liliane mitgezittert. Auf kindgerechte Art haben die Darsteller des Materialtheaters den Alltag des Hasenkindes Ernesto auf die Bühne gebracht und erzählt, wie die Armut wie eine böse Krankheit über die Familie gekommen ist. Überall entstanden Löcher: im Dach, an der Hauswand und in den Papieren. Doch ohne Papiere konnten sie nicht nachweisen, dass es ihr Haus ist. „Ohne Papiere kein Haus! Raus!“, fordern die Aufpasserhasen.

Mit Fantasie Hunger vertreiben

Die Kinder erlebten wie die Hasenfamilie ihr Zuhause verlor, wie sie sich auf Wanderschaft begab, wie sich mithilfe ihrer Fantasie den Hunger vertrieben – eine Reise bis zum Meer und dass sie ein Zuhause gefunden haben, ist nur dem Loch in Ernestos Hose zu verdanken. Denn in der Fantasie ist alles möglich, und der kleine Hase hat einfach das Loch aus der Tasche genommen, um das neue Zuhause gezogen und hat sich und seiner Familie eine neue Oase geschaffen. Auf der Bühne ist das möglich, im wahren Leben sieht das etwas anders aus.

1666 Kinder leben in Armut

„Allein im Bodenseekreis leben 1666 Kinder im Alter bis zu 13 Jahren in Familien, die eine Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen“, sagen Ingrid Pfannkuchen und Kirsten Bauermeister vom Häfler Kinderschutzbund. Jedes Jahr nimmt sich der Kinderschutzbund eines besonderen Themas an. Der Kinderschutzbund engagiert sich für die Rechte von Kindern nach der UN-Kinderrechts-Konvention. Dazu zählen eine kinderfreundliche Gesellschaft, eine kindgerechte Umwelt, eine gewaltfreie Erziehung sowie der Schutz vor Diskriminierung und Ausgrenzung. Jedes Jahr greift der Kinderschutzbund ein Thema auf. In diesem Jahr wollen die Organisatoren auf „Kinderarmut“ aufmerksam machen.

„Claudia Engemann vom Kulturbüro engagiert dafür thematisch passend ein Kindertheaterstück“, erklärt Ingrid Pfannkuchen die Kooperation. Mit dabei ist auch die GMS Schreienesch. „Die Kinder werden nach dem Theaterstück das jeweilige Jahresthema im Unterricht aufgreifen und vertiefen“, sagt Schulsozialarbeiterin Sandra Lohr. Zum Abschluss der Theaters haben die Schüler der Klasse 2b der GMS Schreienesch noch das Lied „Hand in Hand“ mit viele Elan zum Besten gegeben und auch das Lied handelt davon, was Kinder zum Leben brauchen.

Text und Bilder: Lydia Schäfer erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 26.09.2019

Schulische Veranstaltungen

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Datum : Freitag, 7. August 2020
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Datum : Sonntag, 23. August 2020
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Datum : Dienstag, 25. August 2020
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Datum : Donnerstag, 27. August 2020
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Datum : Freitag, 28. August 2020
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Datum : Samstag, 29. August 2020
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Datum : Sonntag, 30. August 2020
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Datum : Montag, 31. August 2020

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