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Dienstag 4 August 2020
Neuigkeiten

 

Foto (Volksbank Friedrichshafen-Tettnang) Bildunterschrift: Große Freude mit dem Kräutergarten hat die Gemeinschaftsschule Schreienesch in Friedrichshafen. Stellvertretend für 23 Schulen und 35 Kindergärten bedankten sich Rektor Kai Nopper (rechts) und die Leiterin der Ganztagesbetreuung Corinna Söchtig bei Vorstandsmitglied Thomas Stauber (links) für die „grüne“ Spende.

Zum Frühlingsanfang setzt die Volksbank Friedrichshafen-Tettnang ein nachhaltiges Projekt um: 35 Kindergärten und 23 Schulen aus der Bodenseeregion erhalten einen Bausatz für ein Hochbeet sowie Erde und Samen. Durch den praktischen Umgang mit dem Kräutergarten sollen die im Unterricht behandelten Themen Natur und Lebensmittel für die Schülerinnen und Schüler unmittelbar erfahr- und erlebbar gemacht werden.
In der Gemeinschaftsschule Schreienesch wird das Hochbeet von der Kreativ AG betreut. „Die Kreativ AG ist eine von vielen Aktionen, die den Kindern in der Ganztagesbetreuung angeboten werden“, so Kai Nopper, Rektor der Gemeinschaftsschule. Kinder der fünften und sechsten Klasse haben unter anderem die Möglichkeit, im Schulgarten mit zu wirken. Das Beet der Volksbank-Friedrichshafen ergänzt die bestehenden Hochbeete und ist von den Kindern bereits als Kräutergarten angelegt. „Die Kinder sind mit Elan und Eifer dabei.  Die angepflanzten Kräuter werden im Rahmen der AG zukünftig auch beim Kräuterquark-Herstellen eingesetzt“, sagt Corinna Söchtig, Leiterin der Ganztagesbetreuung. Eingebettet in den Unterricht bzw. Kindergartenalltag sollen die 58 kleinen Gärten dazu beitragen, dass die Kinder sehr früh einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur erlernen, ganz im Sinne der Leitperspektive der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Aus diesem Grund ist das Engagement der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang kein Einzelfall: In ganz Baden-Württemberg fördern Volks- und Raiffeisenbanken Kindergärten und Schulen mit Hochbeeten. In enger Zusammenarbeit mit den Ministerien „Kultus, Jugend und Sport“ und „Ländlichen Raum und Verbraucherschutz“ sowie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entstand dieses Projekt. „Es ist uns wichtig, bei jungen Menschen ein Bewusstsein für gesunde und verantwortungsvoll erzeugte Lebensmittel sowie regionale Produkte zu
schaffen“, betonte Vorstand Thomas Stauber. „Wir unterstützen dieses sinnvolle, landesweite Projekt sehr gerne, da es zusätzliche Werte wie Verantwortung und nachhaltiges Handeln vermittelt. Diese Werte sind auch das Fundament unserer Genossenschaftsbank“, betonte Stauber.

Schreienesch-Handballer erfolgreich

Die HSG Friedrichshafen-Fischbach hat sein Projekt „Handball – was sonst?!“ erfolgreich abgeschlossen. Nachdem beim Schulturnier für die dritten Klassen schon einige Talente auf sich aufmerksam machten, standen ihnen die Viertklässler in nichts nach. Diese hatten in der Häfler Bodenseesporthalle unter Anleitung einiger aktiven Spieler der HSG FF zu gefallen gewusst und waren mit Spaß und Wissensdurst bei der Sache gewesen.

Während bei den dritten Klassen die Gemeinschaftsschule Schreienesch bei den Mädels und den Jungs ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatte, ging der Sieg bei der Klassenstufe vier an die Grundschule Fischbach. Bei den Jungs landeten die Gemeinschaftsschule Schreienesch, die Albert-Merglen-Schule, die Ludwig-Dürr-Schule und die Pestalozzi-Grundschule auf den Plätzen zwei bis fünf.

Organisatoren zufrieden

Bei den Viertklässlerinnen reihten sich die Gemeinschaftsschule Schreienesch und die Ludwig-Dürr-Schule auf den Rängen zwei und drei ein.

Bei der Siegerehrung zeigten sich die beiden Organisatoren, Walter Knoblauch und Gottfried Fechtig, zufrieden mit dem Ablauf der Aktion, die sicherlich das eine oder andere Kind näher an den Handballsport geführt und für die Arbeit der Häfler Handballer begeistert hat. „Einige Kinder möchten mal bei uns im Training vorbeischauen“, freute sich Knoblauch.

Text: Thomas Schlichte erschienen in der Schwäbischen Zeitung 9.April 2019

                                                      Von links oben: Mustaffer, Justin, Luisa, Romy, Sandro     Von links unten: Noah, Batuhan, Nils, Eymen und  Felix

Am Montag, den 01.04.2019 fand unter den Grundschulen der Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ im Schwimmen statt. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der Grundschule Deggenhausertal, Pestalozzischule Friedrichshafen, Fritz-Baur-Schule Mimmenhausen,  Grundschule Bermatingen, Burgbergschule Überlingen und nach jahrelangem Aussetzen auch die Grundschule der Gemeinschaftsschule Schreienesch. Es wurden drei Lagen (Brust, Freistil, Rücken) über 25 m und eine 6 mal 25m Freistil-Staffel geschwommen. Die jeweils drei besten Schwimmer jeder Schule kamen in die Wertung. Die Schwimmerinnen und Schwimmer der Gemeinschaftsschule Schreienesch, die teilweise auch im Schwimmverein Friedrichshafen trainieren, erschwommen in nahezu allen Disziplinen Bestzeiten. Damit qualifizierten sie sich für das Finale in Tübingen.

Am Donnerstag, den 21.03.2019 fand das erste Aufsetzer-Handballturnier der Häfler Grundschulen statt. Teilgenommen haben die 3. Klassen der Ludwig-Dürr-Schule, der Grundschule Fischbach und der GMS-Schreienesch mit jeweils einer Mädchen- und einer Jungen-Mannschaft. Jede Mannschaft, bestehend aus 5 Spielern, musste 2 Spiele a 15 Minuten spielen. Das Tor wurde durch zwei Stangen markiert und war deutlich größer als ein normales Handballtor. Deshalb war das Tor mit 2 Torhütern besetzt. Ein Tor wurde erzielt, wenn der Ball vor der Torlinie aufsetzte und dann über die Torlinie ging, deshalb `Aufsetzerball´. Mit dem Ball waren nur 3 Schritte erlaubt, dann musste abgespielt werden. Prellen war nicht erlaubt. Sowohl bei den Mädchen, als auch bei den Jungen erspielten sich die Mannschaften der GMS-Schreienesch jeweils den 1. Platz!

 

 

An diesem Montagmorgen ist Schule ganz anders. Jippe sitzt nicht mit ihren Klassenkameradinnen im Matheunterricht, sie zieht mit einem Stadtplan in den Händen durch die koloniale Altstadt von Cuenca. Ihre Aufgabe: Sie muss auf dem Markt eine Fan-Fahne des VFB Friedrichshafens gegen ein traditionelles Mittagessen tauschen.

Die sieben aufgeschlossenen Schülerinnen und Schüler der GMS Schreienesch wagen ein ungewöhnliches Austausch-Abenteuer. Für drei Wochen ist das 10.000km entfernte Cuenca ihr Zuhause. Sie werden von ihren Gastfamilien umsorgt, besuchen täglich die Deutsche Schule Stiehle Cuenca und erkunden, wie Leben auf 2500m Höhe unter den majestätischen Andengipfeln sein kann.

Pädagogisch betrachtet, geht es um Lernen in und an der Ferne, um interkulturelle Kompetenz. Nicht weniger aber geht es um Freundschaft. Schon im Frühling letzten Jahres machten sich die ecuadorianischen Gastschüler auf die weite Reise zu uns an den Bodensee, wo sie das Schulleben an der GMS Schreienesch und sich selbst, an der Häfler Gastfreundschaft, bereichern konnten.

In den nächsten Jahren wird der Cuenca-Austausch weiter ausgebaut werden. Dafür setzen sich die Schulleiter Herr Strobel (Deutsche Schule Cuenca) und Herr Nopper (GMS Schreienesch) ambitioniert ein, weshalb für die nächste Austausch-Runde auch die GMS Graf Soden mit ins Boot geholt worden ist.

„In einer Woche im Ausland lernen Schüler so viel wie in einem Monat auf der Schulbank“, sagt Herr Nopper gern mit einem Lächeln. Aber natürlich hat er auch das große Bild der Häfler-Schulen im Blick: „Es geht darum, den Sprachenzug Spanisch für die Gemeinschaftsschule zu stärken und die gemeinsame Oberstufe mit der Graf Soden vorzubereiten.“    

02/2019 C. Schich

GMS-Schüler/innen der Klasse 8 und 9 bekommen Einblicke auf „Augenhöhe“

Bildunterschrift:

Auftaktveranstaltung: Ausbildungsbotschafter mit dem Organisationsteam IHK-Beauftragte Nadia Bellout (zweite von links) und Lehrer Daniel Elbs (rechts). Stehend in zweiter Reihe, Schulleiter Kai Nopper.

Bild: Bernd Müller

Sechs engagierte, junge Auszubildende kamen zu diesem Austausch, der an der GMS Schreienesch jedes Jahr im Rahmen der Berufsorientierung stattfindet. Initiiert wurde die diesjährige Aktion durch die IHK-Beauftragte Nadia Bellout sowie Lehrer Daniel Elbs, der die Berufsorientierung an der GMS organisiert und koordiniert. Die Info-Veranstaltungen fanden zwei Mal parallel hintereinander statt, sodass die Schüler/innen die Chance hatten, sich über zwei Berufe zu informieren.

In ihren Präsentationen gingen die Ausbildungsbotschafter auf ihren eigenen Werdegang, ihre Bewerbung sowie ihren derzeitigen Arbeitsalltag ein. Auch die schulischen Anforderungen sowohl in Bezug auf Bewerbung als auch in der Ausbildung wurden thematisiert. Verschiedene mitgebrachte Arbeitsgeräte, Produkte u.ä. zeigten exemplarisch, wie und entsprechend mit was gearbeitet wird und welche Produkte am Ende des Arbeitsprozesses entstehen.

Vorgestellt wurde in der diesjährigen Runde der Beruf Verfahrensmechaniker eines Auszubildenden der Firma Wagner, der Beruf des Elektronikers eines Auszubildenden der Firma Rafi sowie der Beruf des Kochs eines Auszubildenden der Krone in Schnetzenhausen. Vorgestellt wurden weiterhin auch zwei kaufmännische Berufe, einmal Kauffrau für Lagerlogistik, durch einen Auszubildende der ZF und zum anderen Kauffrau im Einzelhandel, durch eine Auszubildende von Lidl.

Während als auch im Anschluss daran nutzen die Schüler/innen rege die Möglichkeit, die Ausbildungsbotschafter im kleinen Rahmen und auf Augenhöhe zu verschiedensten Dingen zu befragen. Eine Frage fehlte dabei nie, die Frage nach der entsprechenden Ausbildungsvergütung.

 

 

 

Schulische Veranstaltungen

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