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Sonntag 5 April 2020
Neuigkeiten

Die Gemeinschaftsschule Schreienesch in Friedrichshafen am Bodensee setzt mit dem innovativen und kassenlizenzierten Präventionsprogramm „PEP – Positive Energy Project” eines der größten Gesundheitsprojekte an Schulen bundesweit um, dies zeigen die Evaluationen. Verteilt über ein Schuljahr nahmen insgesamt ca. 370 Teilnehmer*innen, beginnend von der Grundschulförderklasse (6-7 Jahre), den Inklusionsklassen und Grundschulklassen, den 7 bis 9 Klässler*innen, deren Eltern und Pädagogen*innen, an den gesamt 173 Einheiten und Fortbildungen aktiv teil.

Die Pädagogen*innen wurden in 30 Fortbildungseinheiten, für die auch im Bildungsplan verankerten Themen Stress-und Stressbewältigung, Entspannung und Bewegung, Emotionale Regulation uvm. sensibilisiert. Sie erhielten wesentliches Wissen und Impulse und erlangten einen vielseitigen Kompetenzerwerb. Fünf Pädagogen*innen (aus Schulsozialarbeiter*in, Grundschullehrer*in Sonderpädagogik, Gesamtschullehrer*in) kamen zusätzlich an 18 Freitagnachmittagen zu den Multiplikator*innen-Fortbildungen.

Das Kollegium steht hinter dem PEP- Konzept:
„Es hat uns allen gut getan. Es ist gleichzeitig eine Bereicherung und Erleichterung für uns als Pädagogen*innen” – Frau A. Lippus, Schulsozialarbeiterin & Projektteam.

Zufriedene Eltern
Auch die Eltern- und Erziehungsberechtigte der Schüler*innen kamen zu den Workshops.
Die Zufriedenheit und gleichzeitig hohe Beteiligungsmotivation der Kinder erfreute die Eltern sehr. Die individualisierten und differenzierten Angebote für ihre Kinder haben dazu geführt, dass Langeweile auf der einen und Überforderung auf der anderen Seite verringert wurden.
Alle Eltern begrüßen das Programm, auch auf der Tatsache, dass ihre Kinder so begeistert davon erzählt haben.

„Die Begeisterung und Akzeptanz unter den Schüler*innen ist sehr hoch, die meisten konnten bereits nach wenigen Workshops Übungen selbst anwenden und diese auch vor der Gruppe weitergeben” – Herr Kai Nopper (Schulleiter der GMS)

“Insgesamt zeigten sich erste signifikante Abschwächungen der Hyperaktivität und der Impulsivität, eine Verbesserung der Aufmerksamkeit und positive Auswirkungen auf das expansive Sozialverhalten bei den Kindern und Jugendlichen.”

 

„Ich bin sehr dankbar und begeistert von der hohen Beteiligung und dem sehr vorbildlichen Einsatz der Pädagogen*innen und Schüler*innen. Permanenter Austausch und Abgleich unter Lehrer*innen und Expert*innen führten zum Bau der „Brücke” zwischen dem PEP und der Schule und dem guten Gelingen des Projekts” – Sezai Coban, Gründer von Gesundheitsförderung-Prävention an Schulen.

Insgesamt hat sich das „PEP” als effektiver Baustein für die Gestaltung freudvollen Bewegens, zur Stressbewältigung, zum Wissenserwerb, für Sinnfindungen und für die Anregung selbstständiger Bewegungshandlungen, im Setting der Schule erwiesen.

Infos unter: www.gesundheitsförderung-prävention.de

Quellen:

(vgl. Martin, Sabine, Gesundheitserziehung durch Yoga, (Diplomarbeit. 2007.http://www.yoga-vidya.de/PDF/wissenschaftliche%20Arbeiten/diplomarbeit.pdf, S. 99).

(vgl. ebd., S. 99).

Bildunterschrift: Schüler/innen der Fair-Trade-AG mit ihrer Lehrerin Desiree Schuh und Schulleiter Kai Nopper präsentieren stolz ihre Fair-Trade-Urkunde.

Text: GMS Schreienesch  Bild: Bernd Müller

Der Gemeinschaftsschule Schreienesch wurde vergangene Woche im Rahmen der ersten Vollversammlung des Schuljahres das Fairtrade-School-Siegel verliehen. Hierzu war Frau Maria Gießmann von der Stiftung Entwicklung und Zusammenarbeit als Fairtrade-Repräsentantin nach Friedrichshafen gekommen. In ihrer Ansprache hob sie hervor, dass die GMS Schreienesch nun eine von die 110. Schule in Baden-Württemberg sei, die das Faitrade-Siegel tragen dürfe. Da es im „Ländle“ insgesamt 3.500 Schulen gebe, sei dies immer noch etwas sehr Besonderes.

Für die Auszeichnung mit dem Titel „Fairtrade-School" muss eine Schule nachweislich bestimmte Kriterien (z.B. Behandlung von Fair-Trade-Themen im Unterricht, Schulaktionen, Verkauf von fairen Produkten) erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen der Schule widerspiegeln. Mit dem Titel „Fairtrade-School" können so Schulen ihr Engagement nach außen tragen sowie Freunden und Familie zeigen, wie kreativ sich Schüler- und Lehrerschaft für den fairen Handel an der Schule und im Schulumfeld einsetzen.

Die GMS Schreienesch hat mit ihrer Fair-Trade-AG und Lehrerin Desiree Schuh im letzten Schuljahr alle geforderten Kriterien bravurös erfüllt. Neben dem Verkauf von fairen Produkten und etlichen „fairen“ Unterrichtsstunden, war vor allem das „faire Frühstück“ am Ende des letzten Schuljahres der Höhepunkt. Für alle 270 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe (Klasse 5-10) organisierte die Fair-Trade-AG mit ihrer Lehrerin ein Schulfrühstück, bei dem ausschließlich faire und regionale Produkte verkostet wurden. Im Vorfeld dieser Aktion wurden einige lokale Anbieter von fairen Produkten ausfindig gemacht, die sich bereit erklärten, faire Produkte, auch zum Teil kostenlos, zur Verfügung zu stellen. Neben dem Frühstück erhielten die begeisterten Schülerinnen und Schüler Informationen zur Herstellung und Produktion der angebotenen Produkte.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer der GMS Schreienesch freuen sich über das großartige Engagement ihrer Schüler. Schließlich sind auch faire Produkte im Lehrerzimmer längst angekommen: So gibt es dort in den Pausen nur noch fair gehandelten Kaffee zu trinken und ein großer Korb mit Süßigkeiten und Trockenfrüchten aus fairem Anbau wurde dort in Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Laden aufgestellt. Außerdem werden beim Pausenverkauf und bei allen anderen Veranstaltungen faire Produkte verkauft. Die enge Kooperation mit dem Eine-Welt-Ladens Friedrichshafen ist eine tragende Säule des Projekts an der GMS. Die Zusammenarbeit entstand aus einem Potzblitz-Projekt der Stadt Friedrichshafen, bei dem die GMS unter anderem ein Stück Regenwald im Amazonas-Gebiet erwarb und nun als Pate für dieses steht. „Mit Margret Halder, Geschäftsführerin des Eine-Welt-Ladens haben wir eine perfekte und vor allem sehr kompetente Ansprechpartnerin rund um das Thema fairer Handel“, so Lehrerin Schuh.

Schulleiter Kai Nopper freut sich, dass er nun im Eingangsbereich das Fairtrade-Siegel anbringen lassen kann. „Nun müssen wir aber die nächsten zwei Jahre auch beweisen, dass die Schule das Siegel verdient hat.“, meint er und ist sich aber sicher, dass seine Schüler genügend Ideen für neue Aktionen haben.

 

 

 

Erlös von 2.762€ unterstützt Schuleinrichtungen in Madagaskar

Bildunterschrift: Übergeben voller Stolz auf die tolle Schülerleistung den Erlös des Unicef-Laufs an die Regionalleiterin Angelika Vogler-Rieger, Schulleiter Kai Nopper (links), Lehrer Bernd Müller (rechts).

Auch im zehnten Jahr wurde durch den Lauf wieder eine großartige Unterstützung für Unicef erzielt. Die Übergabe des symbolischen Schecks fand in der ersten Schülervollversammlung des Schuljahres statt. Der für die Organisation zuständige Lehrer, Bernd Müller, überreichte den Scheck an die Unicef-Regionalleiterin Angelika Vogler-Rieger. Müller bedankte sich bei den Schülern, da ohne deren großen sportlichen Einsatz und Engagement bei der Sponsorensuche, diese hohe Summe nicht zustande gekommen wäre. Gleichzeitig danke er auch seinen Kollegen/innen für die Unterstützung bei Planung und Durchführung der karikativen Laufveranstaltung.

Vogler-Rieger schloss sich dem Dank an, vor allem angesichts dessen, dass sich die Schule nun bereits zum zehnten Mal in diesem Projekt engagiert. Sie erläuterte anschließend der Schülerschaft, wofür die Mittel in diesem Jahr eingesetzt werden. Vielen Schulen in Madagaskar, so Vogler-Rieger, fehlt es in ihren Schulgebäuden an ganz grundsätzlicher Ausstattung, wie Tischen und Stühlen. Um hier einen Schritt weiter zu gekommen und den Kindern auch eine „richtige“ Schule zu ermöglichen, wird die Unterstützung nun beitragen.

 

Text: GMS Schreienesch  Bild: Florian Baur

 

„Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche“ heißt das Kindertheaterstück nach dem französischen Kinderbuch „Petit-Gris“ von Elzbieta. Das Materialtheater Stuttgart hat das fantasievolle und rührende Puppentheaterstück, das das Thema Kinderarmut in den Mittelpunkt stellt, gezeigt. Ein Thema, auf das der Kinderschutzbund, Ortsgruppe Friedrichshafen, anlässlich des internationalen Weltkindertages aufmerksam machen möchte. In Kooperation mit dem Kulturbüro und der Gemeinschaftsschule Schreien-esch (GMS Schreienesch) hat der Kinderschutzbund in den Kiesel eingeladen.

80 Kinder der Jahrgangsstufe zwei haben mit Ernesto Hase und seinen Haseneltern Albert und Liliane mitgezittert. Auf kindgerechte Art haben die Darsteller des Materialtheaters den Alltag des Hasenkindes Ernesto auf die Bühne gebracht und erzählt, wie die Armut wie eine böse Krankheit über die Familie gekommen ist. Überall entstanden Löcher: im Dach, an der Hauswand und in den Papieren. Doch ohne Papiere konnten sie nicht nachweisen, dass es ihr Haus ist. „Ohne Papiere kein Haus! Raus!“, fordern die Aufpasserhasen.

Mit Fantasie Hunger vertreiben

Die Kinder erlebten wie die Hasenfamilie ihr Zuhause verlor, wie sie sich auf Wanderschaft begab, wie sich mithilfe ihrer Fantasie den Hunger vertrieben – eine Reise bis zum Meer und dass sie ein Zuhause gefunden haben, ist nur dem Loch in Ernestos Hose zu verdanken. Denn in der Fantasie ist alles möglich, und der kleine Hase hat einfach das Loch aus der Tasche genommen, um das neue Zuhause gezogen und hat sich und seiner Familie eine neue Oase geschaffen. Auf der Bühne ist das möglich, im wahren Leben sieht das etwas anders aus.

1666 Kinder leben in Armut

„Allein im Bodenseekreis leben 1666 Kinder im Alter bis zu 13 Jahren in Familien, die eine Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen“, sagen Ingrid Pfannkuchen und Kirsten Bauermeister vom Häfler Kinderschutzbund. Jedes Jahr nimmt sich der Kinderschutzbund eines besonderen Themas an. Der Kinderschutzbund engagiert sich für die Rechte von Kindern nach der UN-Kinderrechts-Konvention. Dazu zählen eine kinderfreundliche Gesellschaft, eine kindgerechte Umwelt, eine gewaltfreie Erziehung sowie der Schutz vor Diskriminierung und Ausgrenzung. Jedes Jahr greift der Kinderschutzbund ein Thema auf. In diesem Jahr wollen die Organisatoren auf „Kinderarmut“ aufmerksam machen.

„Claudia Engemann vom Kulturbüro engagiert dafür thematisch passend ein Kindertheaterstück“, erklärt Ingrid Pfannkuchen die Kooperation. Mit dabei ist auch die GMS Schreienesch. „Die Kinder werden nach dem Theaterstück das jeweilige Jahresthema im Unterricht aufgreifen und vertiefen“, sagt Schulsozialarbeiterin Sandra Lohr. Zum Abschluss der Theaters haben die Schüler der Klasse 2b der GMS Schreienesch noch das Lied „Hand in Hand“ mit viele Elan zum Besten gegeben und auch das Lied handelt davon, was Kinder zum Leben brauchen.

Text und Bilder: Lydia Schäfer erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 26.09.2019

Mit einer kurzweiligen Einschulungsfeier mit Beiträgen von unseren Einrad-Fahrerinnen aus der Klasse 7 und einem Willkommenslied von allen 6. Klässlern wurden unsere neuen 5. Klässler an der Schreienesch willkommen geheißen. Während die Eltern im Elterncafé bei selbst gebackenem Kuchen und frischem Kaffee warteten, erlebten unsere "Neuen" ihre erste Schulstunde an der GMS.

Die Schulgemeinschaft freut sich, dass ihr bei uns seid!

Klasse 5a mit Frau Hartmann

Klasse 5b mit Fr. Goldammer

Bildunterschrift: Besuch des europäischen Parlaments – ein Highlight der Klassenreise nach Straßburg

Eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Klassen 7a und c besuchte mit uns, Marie Härtel und Eva Brunnhuber, die europäische Hauptstadt Straßburg nahe der deutsch-französischen Grenze. Nachdem die heiße, lange und anstrengende Anfahrt mit dem Zug geschafft war, wurde es eine sehr schöne Klassenfahrt. Zu Fuß und vom Ausflugsboot aus bewunderten wir das wunderschöne alte Viertel „Petite France“ und picknickten mit Blick auf die Barrage Vauban. Begeistert hat uns auch die Lichtshow des „Festival Lux“, die wir auf dem noch warmen Pflaster des Münsterplatzes wie gebannt verfolgten.

Bildunterschrift: Lichtshow an der Fassade des Straßburger Münsters (Foto: Eva Brunnhuber)

Die Fassade des Straßburger Münsters kommt dabei besonders zur Geltung. Am folgenden Tag besichtigten wir dann bei Tageslicht das beeindruckende Bauwerk, dessen Errichtung mehrere Jahrhunderte in Anspruch nahm. Bei Eis und kühlen Getränken erholten wir uns im schönen Park „Orangerie“. Der anschließende Besuch des europäischen Parlaments mit Führung durch Parlamentarium Simone Veil und Plenarsaal war beeindruckend – leider waren die Abgeordneten zu diesem Zeitpunkt aber in Brüssel. Den Abend ließen wir bei echtem elsässischem Flammkuchen im Restaurant ausklingen und freuten uns, dass jeder das bekam, was er auf Französisch bestellt hatte. Am letzten Tag besuchten wir den grenzverbindenden und grenzüberschreitenden Garten „Jardin des deux Rives“, der anlässlich der Landesgartenschau Kehl Strasbourg im Jahr 2004 gestaltet wurde und mit der Fußgängerbrücke „Passerelle“ ein starkes Symbol für die deutsch-französische Freundschaft ist. Wir überquerten zu Fuß auf der Passerelle die Grenze und verabschiedeten uns von Frankreich. Hoffentlich bis bald!

8/2019 M. Härtel

 

Schulische Veranstaltungen

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Datum : Sonntag, 5. April 2020
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